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Kärnten  Online seit 24.05.2026, 23:52 Uhr

St. Veit/Glan: Töd​​​licher Bade​​​unfall am Längsee


Am Pfingstsonntag, dem 24. Mai 2026, ereignete sich am Längsee ein tragischer Badeunfall, der einen großangelegten Feuerwehreinsatz auslöste. Ein 22-jähriger Badegast erlitt beim Schwimmen Krämpfe und ging im See unter. Trotz der intensiven Bemühungen aller alarmierten Einsatzkräfte und der raschen Einlieferung unter laufender Reanimation in das Klinikum Klagenfurt kam für den jungen Mann jede Hilfe zu spät.


Dramatische Szenen spielten sich am Pfingstsonntag am Längsee ab. Beim Schwimmen im Bereich des Strandbades erlitt ein 22-jähriger Badegast Krämpfe. Ein Freund von ihm versuchte noch, ihn über Wasser zu halten, was ihm aber nicht gelang. Am Ufer schlug er Alarm und setzte die Rettungskette in Gang.

Um 14:11 Uhr wurde von der Landesalarm- und Warnzentrale Tauchalarm ausgelöst und die Freiwilligen Feuerwehren Thalsdorf, Launsdorf, St. Veit/Glan, Edling, Peratschitzen, Rückersdorf, Stein im Jauntal, Völkermarkt und die Berufsfeuerwehr Klagenfurt sowie von der Österreichischen Wasserrettung die Taucher Mitte alarmiert.

Bereits um 14:23 Uhr war die Freiwillige Feuerwehr St. Veit/Glan mit dem Einsatzboot sowie zwei Einsatztauchern am Unfallort. Um 14:35 Uhr gingen zwei Taucher der Freiwilligen Feuerwehr St. Veit/Glan gemeinsam mit zwei Mitarbeitern der Berufsfeuerwehr, die mit dem Hubschrauber des Innenministeriums eingeflogen wurden, ins Wasser. Nachdem der Ort, an dem die vermisste Person unterging, von Augenzeugen gut beschrieben werden konnte und von privat anwesenden Feuerwehrmitgliedern gleich eine Boje zur Orientierung gesetzt werden konnte, wurde um 14:38 Uhr mit der Radialsuche begonnen. Diese verlief innerhalb weniger Minuten erfolgreich, der Badegast konnte in einer Tiefe von 14 Metern gefunden werden. Um 14:48 Uhr befand sich der Patient an Bord des Einsatzbootes der Freiwilligen Feuerwehr St. Veit/Glan, wo von Mitgliedern der Freiwilligen Feuerwehr St. Veit/Glan (darunter ein Feuerwehr-Notarzt sowie ein Feuerwehr-Sanitäter) mit Reanimationsmaßnahmen begonnen wurde. Um 14:51 Uhr konnte der Patient dem Roten Kreuz am Land übergeben werden.

Der Patient wurde vom Roten Kreuz weiter notfallmedizinisch versorgt und unter laufender Wiederbelebung in das Klinikum Klagenfurt eingeliefert. Der Freund des Betroffenen wurde vom Kriseninterventionsteam betreut.

Eingesetzte Kräfte

Die Feuerwehren standen mit 65 Mitgliedern im Einsatz, seitens der Wasserrettung waren 20 Personen an der Einsatzstelle. Das Rote Kreuz stellte zehn und die Polizei sechs Einsatzkräfte.

Um 16:00 Uhr konnte der Einsatz beendet werden.

Fotos: Feuerwehr St. Veit an der Glan