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Niederösterreich Online seit 05.05.2026, 12:46 Uhr
Gmünd: Großbrand auf landwirtschaftlichem Anwesen
Ein Großbrand ist am Montag, den 4. Mai 2026, gegen 23:00 Uhr in einem landwirtschaftlichen Betrieb in Hollenstein ausgebrochen. Zwei Hallen, gefüllt mit Heu und landwirtschaftlichen Maschinen, wurden vollständig ein Raub der Flammen, eine weitere Halle schwer beschädigt. Dank eines raschen und massiven Einsatzes der Feuerwehren konnte jedoch Schlimmeres verhindert werden: Der angrenzende Stall mit Tieren sowie die Wohngebäude des Hofes blieben erhalten.
Das Feuer wurde von einem aufmerksamen Nachbarn entdeckt, der umgehend Alarm schlug. Aufgrund der rasanten Brandausbreitung wurde Alarmstufe B4 ausgelöst, wodurch ein Großaufgebot an Einsatzkräften mobilisiert wurde. Insgesamt standen 17 Feuerwehren mit rund 220 Mitgliedern und 36 Fahrzeugen im Einsatz. Parallel dazu wurde die Bezirksalarmzentrale (BAZ) in Gmünd besetzt, um die umfangreichen Koordinationsmaßnahmen sicherzustellen.
Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte standen die beiden Hallen bereits in Vollbrand. Dichter Rauch und enorme Hitze erschwerten die Löscharbeiten erheblich. Dennoch gelang es den Feuerwehrleuten unter schwierigsten Bedingungen, einen umfassenden Löschangriff aufzubauen und eine Ausbreitung der Flammen auf die unmittelbar angrenzenden Gebäude zu verhindern.
Zusätzlich kam die Drohnengruppe des Bezirksfeuerwehrkommandos Gmünd zum Einsatz. Mithilfe moderner Wärmebildtechnik aus der Luft konnten Glutnester rasch lokalisiert und gezielt bekämpft werden. Diese Unterstützung erwies sich als entscheidender Faktor, um die Löscharbeiten effizient zu steuern und ein Wiederaufflammen des Brandes zu verhindern.
Besonders hervorzuheben ist der koordinierte und entschlossene Einsatz aller Kräfte, durch den der Stall mit den darin befindlichen Tieren sowie die Wohnhäuser erfolgreich geschützt werden konnten.
Ein Hausbesitzer wurde im Zuge des Einsatzes verletzt und musste in ein Krankenhaus eingeliefert werden.
Fotos: BFKDO Gmünd