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Burgenland Online seit 04.05.2026, 00:49 Uhr
Eisenstadt-Umgebung: Vermisster Taucher am Neufelder See tot geborgen
Seit Samstagnachmittag, dem 2. Mai 2026, lief am Neufelder See eine großangelegte Suchaktion nach einem vermissten Taucher. Die Alarmierung der Einsatzkräfte erfolgte um 15:51 Uhr, nachdem der Mann, der bereits zu Mittag ins Wasser gegangen war, nicht mehr aufgetaucht ist.
Unmittelbar nach der Alarmierung wurden umfangreiche Suchmaßnahmen eingeleitet. Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr Neufeld an der Leitha, des Feuerwehr-Tauchdienstes Burgenland, der Österreichischen Wasserrettung sowie weiterer Organisationen durchsuchten den See sowohl vom Wasser als auch unter Wasser. Mehrere Taucher suchten den betroffenen Bereich systematisch ab. Parallel dazu wurde das Gewässer mittels Sonargerät großflächig abgesucht. Die Maßnahmen wurden bis in die späten Abendstunden fortgeführt und gegen 00:00 Uhr vorläufig unterbrochen.
Am Sonntag, dem 3. Mai 2026, wurde die Suche ab 05:00 Uhr intensiv fortgesetzt. Mehrere Taucher des Feuerwehr-Tauchdienstes Burgenland sowie weitere Einsatzkräfte durchsuchten den See erneut systematisch. Unterstützt wurden die Maßnahmen durch Boote mit Sonartechnik sowie eine Drohne, um eine möglichst flächendeckende und präzise Suche zu gewährleisten.
Gegen 08:30 Uhr konnte der vermisste Taucher schließlich lokalisiert und in weiterer Folge nur noch tot geborgen werden.
Im Einsatz standen zahlreiche Kräfte der Feuerwehren, des Feuerwehr-Tauchdienstes Burgenland, der Österreichischen Wasserrettung, des Arbeiter-Samariter-Bundes, der Polizei, des Kriseninterventionsteams sowie weitere unterstützende Einheiten. Insgesamt waren rund dreißig Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Neufeld an der Leitha, zwölf Taucher des Feuerwehr-Tauchdienstes Burgenland, zehn Kräfte der Wasserrettung mit zwei Booten sowie weitere Organisationen beteiligt.
Der Einsatz zeigte einmal mehr die hohe Professionalität und Einsatzbereitschaft der beteiligten Organisationen. Durch das Zusammenspiel von speziell ausgebildeten Tauchern, moderner Technik wie Sonar und Drohnen sowie der koordinierten Zusammenarbeit aller Kräfte konnte die Suche zielgerichtet und effizient durchgeführt werden.
Fotos: BFKDO EU – Rene Fasching