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Niederösterreich Online seit 04.05.2026, 00:05 Uhr
Melk: Elektroarbeitsbühne verursachte Brand in Halle in Sarling
Am 29. April 2026 kurz vor Mitternacht kam es in einem Gewerbegebiet in Sarling zu einem Brand in einer Halle, ausgelöst durch eine Elektroarbeitsbühne. Mehrere Feuerwehren standen im Einsatz, um die Flammen unter Kontrolle zu bringen und eine weitere Ausbreitung zu verhindern.
Am 29. April 2026 kurz vor Mitternacht wurde die Freiwillige Feuerwehr Sarling zu einem B1 „Brandgeruch“ in ein Gewerbegebiet alarmiert. Die ersten Einsatzkräfte rückten unverzüglich aus. Bereits auf der Anfahrt war ein deutlicher Feuerschein in einer Halle sowie eine starke Rauchentwicklung erkennbar. Daraufhin ließ der Einsatzleiter umgehend weitere Kräfte nachalarmieren.
Die Feuerwehrmitglieder begannen sofort mit dem Löschangriff über eine offene Hallenseite und stellten gleichzeitig die Wasserversorgung sicher. Nach dem Eintreffen der Feuerwehren Ybbs an der Donau, Petzenkirchen-Bergland, Neumarkt an der Ybbs und Kemmelbach wurde unter Atemschutz ein Innenangriff durchgeführt, um den Brand vollständig unter Kontrolle zu bringen.
Schnell stellte sich heraus, dass in der Halle eine Elektro-Arbeitsbühne handelte. Die Akkus des Geräts stellten aufgrund der Gefahr einer möglichen Wiederentzündung ein erhebliches Risiko dar. Nachdem das Fahrzeug aus der Halle entfernt worden war, wurden die Akkus weiterhin gekühlt und mittels Wärmebildkamera überwacht. In weiterer Folge konnten alle eingesetzten Kräfte mit Ausnahme der Freiwilligen Feuerwehr Sarling von der Einsatzstelle abrücken.
Da die Akkus trotz intensiver Kühlung weiterhin Hitze abgaben, wurde über die Bereichsalarmzentrale die Freiwillige Feuerwehr Melk mit ihrem Wechselladerfahrzeug sowie einer wasserdichten Mulde nachalarmiert.
Gemeinsam mit der Feuerwehr Melk und unter Einsatz des Krans wurden die drei Akkus aus der Arbeitsbühne ausgebaut und in die Mulde gehoben. Abschließend wurden die Akkus vollständig geflutet, um ein erneutes Aufflammen endgültig auszuschließen.
Fotos: Felix Holzer